Müdigkeit und Lustlosigkeit

Die ständigen Begleiter meines Alltags. Die beiden sind mit seit mehr als 7 Jahre Treu – bemerkenswert ist daran, dass Sie sich abwechseln. Wenn ich mal nicht müde bin, habe ich keine Lust mich aufzuraffen und wenn ich mal Lust hätte einiges von meiner „Kilometerlangen“ ToDo-Liste zu erledigen, überkommt mich die Müdigkeit.

Kampf der Müdigkeit

Mittlerweile habe ich festgestellt, dass ich die Müdigkeit ganz gut eindämmen kann, wenn ich meiner Couch oder dem Bett fern bleibe. Schade eigentlich, denn ich arbeite am liebsten von der Couch mit meinem IPad aus. Ich habe sehr viel kreative Probleme zu lösen und habe viele Dinge, die ich in Controller-Manier kontrollieren muss – und diese Dinge gehen ganz bequem vom Sofa aus.

Aber es ist wie ein An- und Aussschalter. Liege ich länger als 30 Minuten schaltet mein Körper auf Ruhemodus und ich werde Müde. Das fiese daran ist, dass ich tagsüber nicht mal eben einschlafen kann, sonst würde ich öfters einfach mal ein Stündchen schlafen.

Das Einschlafen klappt abends genau so schlecht. Mein Kopf ist ununterbrochen am Arbeiten, hat hier eine Idee, dort einen besseren Textvorschlag und eine halbe Stunde später eine Lösung für ein einige Monate altes Problem.

Ich habe schon viele Dinge versucht, um leichter den Schlaf zu finden. Da ich keine Schlaftabletten zu mir nehmen möchte, habe ich diverse Naturheilmittel ausprobiert. Bislang hatte ich für keines der Mittelchen die Ausdauer, um auf die Wirkung zu warten.
Ich habe es dann lieber mit mehreren Liter Kaffee am Tag versucht – hat geholfen 😉 Zwar nicht beim Einschlafen, aber der ist hilfreich zum Wachbleiben, um das Tagespensum zu schaffen.

Die Lustlosigkeit nimmt Überhand

Die fehlende Konstanz bei meinen Vorhaben habe ich der kleinen Schwester meiner Müdigkeit zu verdanken: der Lustlosigkeit.

Sie überfällt mich generell am Abend und sucht mich insbesondere an heißen oder besonders kalten Tagen heim. Ich weiß nicht wieso – generell sind Temperaturen, die von 25 Grad abweichen, nicht für mich gemacht.

Die Lustlosigkeit ist auch einer der Gründe, weshalb meine Waage jedes Mal so ausschlägt, wenn ich mich mal bei Bekannten oder meiner Freundin da drauf wage.

Die Lustlosigkeit konnte ich bislang nicht so eindämmen, wie die Müdigkeit. Hier ist es nicht mit dem Fernbleiben von Couch oder Bett getan. Die Lustlosigkeit ist eine Art On-Off-Beziehung meiner selbst. Wenn Sie da ist, ist sie nur sehr schwer wegzudrängen und wenn sie weg ist, bin ich so aktiv, als wenn sie nie dagewesen wäre.

Denn ich bin ein Mensch der Extreme. Ich kann wochen- und monatelang absolut nichts tun und dann bin ich plötzlich mit eiserner Disziplin und Motivation gesegnet, dass ich mich kaum unter Kontrolle bekomme. Ich würde dann alles und am liebsten sofort machen.

Diese Extremeinstellung hat sich schon durch mein gesamtes Leben gezogen. Es mich beruflich schon weit vorangebracht. Da ist es in der Regel so, dass ich ununterbrochen Lust auf meine Arbeit habe. Beim Sport jedoch hat es mich einiges an körperlicher Substanz gekostet. Denn monatelange Pausen mit einem Feuerwerk an Trainigseifer zu durchbrechen ist selten gut. Das wusste ich auch schon vorher und doch konnte ich es nie in den Griff bekommen.

Kurzum erhoffe ich mir durch mein neues 30 Tages-Pensum die Ausdauer, den Willen und die Kraft die Lustlosigkeit zu besiegen. 30 Tage sind nicht lang genug, um von vorneherein keine Lust mehr auf diesen Umschwung zu haben. Aber 30 Tage sind lang genug, um genug zu bewirken, dass die Lustlosigkeit auch danach fernbleibt.

 

Kopschmerzen – Das Los eines Managers

Heute möchte ich ein wenig mehr auf meine Kopfschmerzen eingehen. Ich glaube jeden Manager trifft es früher oder später. Der sogenannte Spannungskopfschmerz ist ein dumpfes, drückendes Gefühl im Kopf und es fühlt sich so an, als wäre man im Schraubstock gefangen. ( so wortwörtlich auf http://www.netdoktor.de/krankheiten/spannungskopfschmerz/ )
Ich war mein ganzes, noch recht junges 😉 Leben über selten von Kopfschmerzen geplagt. Wenn dann war es entweder eine Erkältung oder zu viel Alkohol. Gut, so wusste ich auch immer woher er kam, der Schmerz.
Seit etwa 2 Jahren treten diese Kopfschmerzen unangemeldet und mit voller Härte auf. Ich denke die Ursache lieg in einer Kombination aus ungesunder Ernährung, wenig Bewegung und dem Stress, dem ich tagtäglich auf meiner anspruchsvollen Arbeit ausgesetzt bin.
„Die einzelne Kopfschmerzattacke hat eine Dauer zwischen 30 Minuten und 7 Tagen. Vegetative Begleitsymptome wie Lichtscheu und übermäßige Lärmempfindlichkeit, Übelkeit, Erbrechen sowie Appetitlosigkeit treten in der Regel nicht und, wenn doch, nur sehr selten begleitend auf.“
( Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Spannungskopfschmerz )
Da kann ich Wikipedia nur bedingt zustimmen, Lichtscheuigkeit und Lärmempfindlichkeit sind sehr häufige Begleitsymptome meiner Kopfschmerzen. Ich bin dadurch auch stets sehr schnell reizbar. Schon ein ums andere Mal habe ich es mir mit meinen Mandanten und Mitarbeiten verscherzt, als ich deutlich über das Ziel hinausgeschossen bin.
In solchen Momenten ist es besser, wenn man mich einfach nur in Ruhe lässt.
„Er tritt unabhängig von der Tageszeit auf, morgens quält er die Betroffenen nicht häufiger als abends. Die Leidgeplagten beschreiben den Schmerz als leicht bis mäßig stark. Oft zieht er vom Nacken auf, um dann über den Hinterkopf weitere Regionen des Kopfes zu überziehen. Dabei können beide Seiten befallen sein. Die Geplagten haben das Gefühl, sie könnten nicht klar denken, ein Stahlband schnüre den Kopf ein oder eine schwere Last läge auf ihm. Manche fühlen sich dabei benommen.
Anders als bei der Migräne soll all dies nicht von Sport und Bewegung abhalten. Die meisten Menschen mit Spannungskopfschmerzen gehen weiter zur Arbeit, auch wenn es ihnen schwerfällt.“
( Quelle http://www.stern.de/gesundheit/kopfschmerz/ueberblick/chronische-spannungskopfschmerzen-schaedel-im-schraubstock-3266936.html )
Die Nackenschmerzen, die auf stern.de erwähnt werden, kann ich definitiv bestätigen. Ich fühle mich an diesen Tagen wie nach 12 Stunden Massage. Klares denken ist tatsächlich ein Problem – gerade in meinem sehr denkintensiven Job.
Bislang haben mich diese Kopfschmerzen durchaus vor dem Sport abgehalten – die Kopfschmerzen sind auf jeden Fall stets eine gute Ausrede 😉
Was habe ich bisher schon alles gegen diese Kopfschmerzen unternommen?
Tja ich fürchte definitiv zu wenig, da sie immer wieder auftreten. Doch Stressabbau ist bei meinem Job gar nicht so leicht. Mehr Sport ist sicherlich eine Idee, doch ob das gegen Kopfschmerzen helfen wird? Ich denke im Rahmen der 30-Tages-Experimente werde ich das sicherlich feststellen, ob meine Kopfschmerzen durch Sport rückläufig sind.

30 Tage Umschwung – Ich stelle mich vor

Man kennt es sicherlich ganz gut: man nimmt sich etwas fest vor und geht entsprechend motiviert ans Werk. Silvester ist so ein spezieller Tag für solche Vorsätze. Nicht mehr rauchen. Weniger essen. Mehr Sport. Mehr Zeit für die Familie… Es läuft zwei Monate lang gut und dann fangen die ersten Nachlässigkeiten an. Hier eine Ausnahme, da eine Ausnahme und ganz schnell befindet man sich mit dem Vorsatz am Startpunkt wieder: Vorsatz? Pfff, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern…

Dieser Blog ist eigentlich mehr ein persönliches Tagebuch.

Der Blog soll erfolgreiche Ergebnisse dokumentieren und mich dadurch immer aufs Neue motivieren.

Einfach so, und das ganz ohne einen Anlass wie Silvester.

30 Tage sind auch ein überschaubarer Zeitraum. Kürzer als die Schwelle, an der ich stets gescheitert bin und lang genug, um Ergebnisse messen zu können. Länger halte ich einen Vorsatz, besser Sinneswandel, eh nicht aus.

Ich sehe das ganz sportlich: ich probiere mehrere Sinneswandel hintereinander aus und behalte diejenigen, die dann am besten zu mir passen 😉

Mein Hang zur Unordnung wird mich dieses Mal nicht blockieren, denn mit diesem Blog habe ich einen zentralen Ort, wo ich alles dokumentieren kann. Keine verlegten Notizen mehr und kein ewiges suchen nach Word-Dokumenten. Einfach perfekt für mich…

Doch was ist nun mein eigentlicher Ansporn das 30-Tages-Programm durchzuführen?

Zunächst wären da meine 114cm Bauchumfang die Tag für Tag aufs Neue schreien: „Trimme mich, trimme mich du fauler Sack.“ – tja ich bin leider sehr bequem geworden.

Als Geschäftsführer eines sehr innovativen Unternehmens mit Führungsverantwortung in einem hochstressigen Beruf fallen mir stets viele gute Gründe ein Sport zu vernachlässigen und lieber eine Portion Mikrowellen-Essen mehr aufzutischen.

Ein ganz großes Problem ist für mich meine geheiligte Zeit: wer von morgens bis abends arbeiten und nur schlecht abschalten kann, der hat nach Feierabend nur ein Ziel: Couch, Fernseher/Konsole und dann Schlafen.

Das dieser Lebenswandel nicht gesund ist, ist mir bewusst. Und falls ich es mal verdränge, erinnert mich mein Körper daran:

  • Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Einschlafprobleme
  • Gelenkschmerzen
  • Lustlosigkeit

Das volle Programm, was einige Manager unter den zukünftigen Mitlesern sicherlich genauso kennen.

Ich erhoffe mir durch meine diversen kurzweiligen Sinneswandel eine erhebliche Steigerung meiner Lebensqualität. Meine oben geschilderten Wehwehchen sollten verschwinden, der Umfang deutlich zurückgehen und generell würde ich mich gerne fitter fühlen.

Mit meiner Mitautorin DF habe ich mein weibliches Pendant gefunden. Sie wird alle Sinneswandel aus der Perspektive der Frauen sehen und kommunizieren.

Als alleinerziehende Mutter kann Sie genau so ein Lied davon singen, keine Zeit zu haben, wie ein Manager. Unser Plan ist einfach: keine Ausreden und unsere Wehwehchen mit allerlei Tricks und Finessen ausmerzen.

Informationen dazu ziehen wir aus dem Internet und unser erstes Vorhaben haben wir schon:

Mehr Sport. Dieser Sport soll aber zu Hause vor unser beider Bildschirmen stattfinden.

Das Wie und das Warum werden wir jeweils zu Beginn erläutern.

Meine Einführung ist hiermit beendet – man wird mich im Laufe der 30-Tages-Programme besser kennenlernen 😉

DM

DF – Das bin Ich :)

Ich bin 28 Jahre alt und Mama eines 7 Jahre alten Sohnes.
seit einigen Jahren stocken sich einige Probleme auf Körperlich, Geistlich die immer mehr und extremer werden.
Mit 28 denke ich, muss das nicht sein oder? Ich bin Mama und arbeite nebenbei auch noch zusätzlich. Bis vor kurzem war die Arbeit noch die Gastronomie. Aber ich gebe zu – lange habe ich es da nicht ausgehalten und als ich dann umgezogen bin und einen neuen Job in der Gastronomie hatte, habe ich nach 2 Monaten das Handtuch geworfen.

Denn mit Kind bis Nachts 2-3 Uhr arbeiten, ist einfach nicht möglich.
Also habe ich gekündigt und hatte eine Menge Probleme am Hals. Und nach meinem Befinden hätte ich da schon lange aufgegeben ohne Hilfe! Das hätte ich nicht geschafft.
Diese Probleme existieren immer noch, doch ich will kämpfen und ich habe die Hoffnung, dass es durch dieses Experiment besser werden kann!

Denn ein gesunder Geist bedeutet einen gesunden Körper!
Ich fange nun im September einen neuen Job in einem Büro an, da brauche ich meinen Kopf für!

Klar habe ich schon eine Vergangenheit hinter mir, wie wir alle. Doch hoffe ich auch die Spätfolgen davon zu bewältigen. Ich mache den Blog, weil ich mein Leben einfach komplett ändern und nicht so eine nervöse Schlaftablette sein will.

Ich habe schon viel in meinem Leben erreichen können, deswegen denke ich nicht daran dieses so hin zunehmen wie es ist. Ich bin ein kleiner Negativling, aber ich glaube daran, dass man Dinge ändern kann, wenn man Sie nur selbst in die Hand nimmt.

Klar sind alle Wehwehchen hier kleine Steinchen, aber wenn man diese nur aus dem weg räumt, ist das schon eine Änderung!

In welchem Sinne sehen wir dann, aber schlechter wie es jetzt ist kann es nicht mehr werden!

Und das ist ja nicht ein paar Monate so, Nein ich renne mit dem kram schon ein halbes Leben durch die Gegend also bevor ich irgendwann mal alt bin würde ich das gerne vorher erledigen :)

Außerdem will ich meine Lebens-Freude wieder, die ist schon lange verloren gegangen und ich weiß nicht mehr wie sich sowas anfühlt.
Den Blog haben wir so genannt, weil wir einige Dinge testen und nach 30 Tagen die Ergebnisse anschauen werden, denn wir wollen ja keine Wunder vollbringen aber es soll schon realistisch sein.

Wenn diese Dinge wirklich funktionieren werden wir mit Sicherheit auch Empfehlungen aussprechen denn ich meine, wenn man meine ganzen Probleme echt mit dieser Methode verbessern kann, will ich diese niemandem Vorenthalten, denn das würde an ein Wunder grenzen auch wenn das Arbeit heißt!

Aber von nichts kommt nichts!
Ich gehe auf jeden Fall mit meiner ganzen Hoffnung in das 30 Tage Experiment, und nach 30 Tagen werden auch du unser geführtes Tagebuch sehen und die Ergebnisse.